27.11.2022 um 17:00 “Vivaldi trifft Gershwin” mit Quintett Akkolade


Die »Vier Jah­res­zei­ten«, ent­stan­den in 1725, bis heu­te be­kann­tes­tes und be­lieb­tes­tes Werk von An­to­nio Vi­val­di, ha­ben die un­ver­gleich­li­che Ga­be, Na­tur­emp­fin­dun­gen hör­bar zu ma­chen. Da­bei sind es vier selbst­stän­di­ge Vio­lin­kon­zer­te, kom­po­niert nach So­net­ten, die ty­pi­scher Na­tur­er­schei­nun­gen be­schrei­ben: Sü­ßes Ge­mur­mel ei­nes Bäch­leins, Blitz und Don­ner, schla­fen­de Hir­ten, sur­ren­de Flie­gen, säu­seln­den Wind, flie­hen­des Wild. Pas­send zum No­vem­ber als Über­gang von Herbst zum Win­ter er­klin­gen aus dem Zy­klus die „zwei Jah­res­zei­ten“.
Im Herbst be­fin­den wir uns auf ei­nem Bau­ern-Ern­te­fest, im letz­ten Satz geht es auf die Jagt. Im Win­ter schließ­lich klirrt die Käl­te, wir schlit­tern auf dem Eis und stap­fen durch den Schnee. Und im zar­ten mitt­le­ren Lar­go lässt das Piz­zi­ca­to der Vio­li­ne an Schnee­flo­cken den­ken.

Die „Rhaps­o­dy in Blue“ von Ge­or­ge Gershwin bleibt seit fast 100 Jah­ren ein Pu­bli­kums­ma­gnet, da ih­re be­schwing­te Leich­tig­keit als ei­ne will­kom­me­ne Ab­wechs­lung zu der üb­ri­gen klas­si­schen Mu­sik ge­se­hen wird. Mit ihr be­ginnt 1924 ei­ne neue Mu­sik­rich­tung, die den Blues selbst­be­wusst in den Kon­zert­saal trägt und die Me­lo­di­en des Wer­kes sind mitt­ler­wei­le welt­be­rühmt.
Die Rhaps­odie wird oft als Me­ta­pher der ame­ri­ka­ni­schen Groß­stadt, ins­be­son­de­re New York in­ter­pre­tiert. In die­sem Kon­zert er­klingt sie in der Fas­sung für Kla­vier mit Streich­quar­tett mit Gast-So­lis­tin Bet­ti­na Er­le.

Quin­tett Ak­ko­la­de: Ka­tha­ri­na und Björn Schmidt-Hur­ti­en­ne (Vio­li­nen), Son­ja Heimann-Sand­rock (Brat­sche), Gang Wang (Cel­lo), Ju­lia Rein­gardt (Kla­vier)

Ein­tritt 15,- €, Re­ser­vie­rung un­ter glasundklassik@gmail.com oder te­le­fo­nisch: 01577–1562881.

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