30.09.2022 um 19:30 Uhr “Peer Gynt” und andere Märchen am Klavier zu vier Händen


An­ge­legt an das Mär­chen über den Son­der­ling Peer Gy­nt, der aus ei­ner Phan­ta­sie­welt des eu­ro­päi­schen Nor­dens stamm, hat Hen­rik Ib­sen sein tur­bu­len­tes und un­ter­halt­sa­mes gleich­na­mi­ges Vers­dra­ma ge­schrie­ben. Die mu­si­ka­li­sche Vor­la­ge für die Büh­nen­fas­sung bil­de­te Mu­sik Ed­wards Grieg, die heu­te noch als Syn­onym der ver­zück­ten Zau­ber­haf­tig­keit der Nor­we­gi­schen Welt gilt. Ih­re Po­pu­la­ri­tät ver­dankt die Mu­sik vor al­lem den bei­den von Grieg dar­aus zu­sam­men ge­stell­ten Sui­ten, die in ei­ge­ner Be­ar­bei­tung für Kla­vier zu vier Hän­den an die­sem Abend er­klin­gen.
Die Pia­nis­tin­nen Ju­lia Rein­gardt und Ve­ra Osi­na ha­ben ein far­bi­ges Pro­gramm mit vir­tuo­sen Wer­ken für Kla­vier zu vier Hän­den von Kom­po­nis­ten aus Nor­we­gen und Frank­reich zu­sam­men­ge­stellt. 

Die “Pe­ti­te Sui­te” von De­bus­sy er­zählt von Frei­zeit­ver­gnü­gen des Pa­ri­ser Le­bens im an­ge­hen­den 20. Jahr­hun­dert: som­mer­li­cher Aus­flug in die Sei­ne-Vor­städ­te mit Ru­dern, Trin­ken und Tan­zen. “Kar­ne­val der Tie­re” von Saint-Sa­ens ist ein sa­ti­ri­sches Amü­se­ment: die “zoo­lo­gi­sche Fan­ta­sie” ist hu­mor­vol­le Dar­stel­lung ver­schie­de­ner Tie­re und Ver­ul­kung be­kann­ter Me­lo­di­en sei­ner Zeit­ge­nos­sen zu­gleich. 

Sö­ren Gehr­ke re­zi­tiert da­bei Frag­men­te aus “Peer Gy­nt” und führt in die Welt der ro­man­ti­schen und im­pres­sio­nis­ti­schen Mu­sik ein. 

Ve­ra Osina/Julia Rein­gardt: Kla­vier, Sö­ren Gehr­ke: Re­zi­ta­ti­on

Ein­tritt 15,- €, Re­ser­vie­rung un­ter glasundklassik@gmail.com oder te­le­fo­nisch: 01577–1562881.

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