Olé-Rufe im Glasmuseum


Wer denkt nicht bei Fla­men­co an den letz­ten Spa­ni­en­ur­laub. Son­ne, Pa­el­la, Vi­no ro­s­a­do und hei­ße Rhyth­men. Fla­men­co steht für tra­di­tio­nel­le spa­ni­sche Mu­sik und be­steht aus Gi­tar­ren­spiel, Ge­sang und Tanz. Um die­se Kunst nach Im­men­hau­sen zu brin­gen hat­te der Ver­an­stal­ter von „Glas & Klas­sik“ das Trio Agua y vi­no 3 D en­ga­giert.

 

Das Trio zeig­te ein breit ge­fä­cher­tes Re­per­toire von Fla­men­co bis hin zur Gyp­sy-Mu­sic. Bar­ba­ra Pup­pa Henn­erfeind mit ih­rer her­vor­ra­gen­den Stim­me, ih­rer, als aus­ge­bil­de­te Kon­zert­gi­tar­ris­tin, ge­fühl­vol­len Gi­tar­ren­be­glei­tung, Erik Wei­sen­ber­ger als Ru­he­pol mit ge­konn­tem Fla­men­co­gi­tar­ren­spiel und An­ke Hor­ling, die ih­re Gei­ge wun­der­bar in die­ses Spiel ein­brach­te, all das war ho­he Pro­fes­sio­na­li­tät.

 

Dar­über hin­aus über­zeug­te Bar­ba­ra Henn­erfeind das Pu­bli­kum mit ih­rem aus­drucks­vol­lem Tanz. Die Frau hat Tem­pe­ra­ment. Da­zu ge­sell­te sich ei­ne Ges­tik und Mi­mik, die das Pu­bli­kum ver­zau­ber­te und Rhyth­mus und Tanz zu ei­nem Ge­samt­kunst­werk voll­ende­ten. Hier wur­de schon mal das Au­di­to­ri­um mit ein­be­zo­gen und durch lau­tes „Olé“-Rufen Teil des Vor­tra­ges.

 

Be­son­ders her­vor­zu­he­ben war die in­for­ma­ti­ve und wit­zi­ge Mo­de­ra­ti­on. Es zeigt sich im­mer wie­der, dass das Pu­bli­kum dank­bar ist, wenn es aus­rei­chen­de In­for­ma­tio­nen be­kommt und der Dar­bie­tung fol­gen kann. Auch der Vor­trag über die Spiel­tech­nik mit Kas­ta­gnet­ten sorg­te für Hei­ter­keit und Ab­wechs­lung.

 

Al­les in al­lem ein ge­lun­ge­ner Abend. Ein Abend der Ge­füh­le. Manch ei­ner wird zu­hau­se ei­ne Fla­sche spa­ni­schen Rot­wein ge­öff­net und nach zwei Glä­sern ei­ne Ale­gría ge­tanzt ha­ben, um sich dann mit ei­nem olé in die Nacht­ru­he zu ver­ab­schie­den.

 

Lei­der ha­ben wir nur ein un­schar­fes Fo­to be­kom­men. Das wird bei der nächs­ten Ver­an­stal­tung wie­der bes­ser.

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